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Veröffentlichung | 26.11.2020

Corona-Impfzentrum Am Ellernbusch in DĂŒren
Start Mitte Dezember
Hier wird das Impfzentrum fĂŒr den gesamten Kreis DĂŒren eingerichtet: im frĂŒheren Telekom-GelĂ€nde Am Ellernbusch. Es soll ab 15. Dezember betriebsbereit sein.

KREIS DÜREN Das Corona-Impfzentrum fĂŒr den gesamten Kreis DĂŒren wird auf dem frĂŒheren Telekom-GelĂ€nde Am Ellernbusch in DĂŒren eingerichtet. DarĂŒber informierten am Donnerstagabend Kreisverwaltung und Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU). Das Zentrum soll ab dem 15. Dezember betriebsbereit sein.

Der Kreis hofft auf die Zuteilung von zunÀchst 15.000 Impfdosen, um in einem ersten Schritt 7.500 Personen jeweils zwei Mal impfen zu können.

Nach Informationen unserer Zeitung hat sich der EigentĂŒmer der Immobilie selbst an den Kreis gewandt und das GebĂ€ude zur Nutzung als Impfzentrum angeboten. Eine Einigung erfolgte dann noch am Donnerstag. Damit hat der Kreis schon jetzt die Vorgabe der Landesregierung umgesetzt, bis zum 15. Dezember Impfzentren einzurichten, um schnell viele Menschen mit den entsprechenden Dosen des Impfstoffs versorgen zu können. DarĂŒber hinaus werden auch Impfteams eingesetzt, die die Injektionen unter anderem in Senioreneinrichtungen verabreichen. ZunĂ€chst sollen ohnehin die Risikogruppen versorgt werden.

„Wir sind froh, schnell eine passende Immobilie gefunden zu haben“, teilte Landtrat Spelthahn mit. Auch die Arena Kreis DĂŒren war im GesprĂ€ch. Diese Möglichkeit wurde jedoch verworfen: Zum einen hĂ€tte man mit großem Aufwand baulich einiges verĂ€ndern mĂŒssen, um die Impfstraßen zu trennen, was viel Geld und Zeit gekostet hĂ€tte. Auch organisatorisch barg die Einrichtung dort Schwierigkeiten. „Zuletzt muss man erwĂ€hnen, dass dann eine anderweitige Nutzung der Arena fĂŒr die Dauer des Impfzentrums nicht möglich gewesen wĂ€re“, sagte Spelthahn.

So fiel die Entscheidung schnell auf das GebĂ€ude in der NĂ€he des Annaplatzes, das schon bei der Sanierung des DĂŒrener Rathauses als Übergangslösung diente. Die Vorteile: Es liegt zentral im Kreis, die AblĂ€ufe lassen sich in den vorhandenen RĂ€umen gut einhalten und in der unmittelbaren Umgebung stehen ausreichend ParkplĂ€tze zur VerfĂŒgung. Auch ein TrĂ€ger ist gefunden: Die KassenĂ€rztliche Vereinigung (KV) wird den Betrieb in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Kreises ĂŒbernehmen. Derzeit zeichnet die KV auch fĂŒr das Abstrichzentrum an der DĂŒrener Automeile verantwortlich.

Fehlt noch der Impfstoff. Aktuell weiß man noch nicht, welches PrĂ€parat die Zulassung erhĂ€lt und letztlich geliefert wird. Dies spielt unter anderem eine Rolle, wie mit dem Wirkstoff umzugehen ist. Von den derzeit bekannten Impfstoffen mĂŒssen manche bei extremen Minustemperaturen gelagert und binnen sechs Stunden verabreicht werden. Auch dafĂŒr will der Kreis die Voraussetzungen schaffen. SpĂ€ter ist auch denkbar, dass der Impfstoff an mehreren Orten im Kreis injiziert wird. „Dann sind auch weitere Impfstellen denkbar“, sagt Spelthahn. ZunĂ€chst fĂ€llt der Startschuss im ehemaligen Telekom-GebĂ€ude. Ab Mitte Dezember ist man bereit.



VON PATRICK NOWICKI AN/AZ Redakteur



https://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/corona-impfzentrum-am-ellernbusch-in-dueren_aid-54855733

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