Termine

13.09.2020 | 08.00 Uhr
Kommunalwahl
in

Kontakt

FDP Ortsverband

Ingola Schmitz
Oberstraße 17
52388 Nörvenich

Tel: 02426-902206
ingola-schmitz@t-online.de

NEWS

Veröffentlichung | 26.08.2020

BĂŒrgermeisterkandidat Hubert Cremer (FDP)
„Ich verstehe mich als Partner des Mittelstands“

Foto: FDP DĂŒren

DÜREN „Wenn man engagiert in einem Betrieb mitarbeitet, will man irgendwann auch mal Chef werden“, begrĂŒndet Hubert Cremer seine Kandidatur fĂŒr das BĂŒrgermeisteramt. Und aus Sicht des 67-JĂ€hrigen, der 2008 an die Spitze der DĂŒrener FDP rĂŒckte, ist dieser Zeitpunkt nach mehr als zehn Jahren im Stadtrat jetzt gekommen.

Mitglied der Partei er schon seit 1993, der Wechseldienst bei der Deutschen Bahn aber verhinderte zunÀchst ein stÀrkeres politisches Engagement, wie er erklÀrt.

Das wurde 2009 anders. „Vom ersten Tag im Stadtrat war ich in ‚Regierungsverantwortung‘“, betont Cremer, anfangs in einer schwarz-gelben Koalition als erster stellvertretender BĂŒrgermeister, nach deren Aus seit 2014 als Teil der „Ampel“-Koalition mit SPD, GrĂŒnen und der Linken in einer bundesweit einmaligen Konstellation. In dieser Zeit, erklĂ€rt der Liberale habe er immer in der ersten Reihe gestanden, sich bemĂŒht, in allen Themen sachkundig zu werden; zuletzt als Vorsitzender des Steuerausschusses mit Blick auf die Besetzung der Annakirmes.

ZUR PERSON

Hundeliebhaber und Motorrad-Rennsportler

Der 67-jĂ€hrige Hubert Cremer wohnt seit seinem 14. Lebensjahr in DĂŒren, seit 42 Jahren in GĂŒrzenich. Er ist verheirattet, hat vier Kinder und Stiefkinder sowie zwei Enkel.

Cremer liebt SchÀferhunde und war mehr als 30 Jahre aktiv im Motorrad-Rennsport unterwegs, gewann mehrere Rennen.

„Ich sehe den BĂŒrgermeister vor allem als Libero, der die unterschiedlichen Meinungen zusammenfĂŒhrt, um das Beste fĂŒr die Stadt herauszuholen.“ Gleichwohl will Cremer auch „Spielmacher“ sein. „Der Mittelstand liegt mir besonders am Herzen, er ist der Motor unserer Gesellschaft, schafft ArbeitsplĂ€tze und zahlt Steuern“, erklĂ€rt Cremer. Ihn will er als BĂŒrgermeister mit Blick auf den Strukturwandel besonders fördern, zum Beispiel mit einer dreijĂ€hrigen Gewerbesteuerbefreiung fĂŒr alle Betriebe, die sich neu in DĂŒren ansiedeln wollen, der Erschließung neuer Gewerbegebiete und der optimalen Bewirtschaftung der bestehenden FlĂ€chen. „Ich verstehe mich als Partner des Mittelstands“, betont Cremer und denkt dabei mit einer Gewerbesteuersenkung von bislang 450 auf 300 Prozentpunkte auch an die Bestandsfirmen. Daneben liegt ihm die Digitalisierung am Herzen, insbesondere die papierlose Verwaltung, um den BĂŒrgern mehr noch als bisher digitale BehördengĂ€nge zu ermöglichen. Dazu kommen der Ausbau des schnellen Internets, des 5G-Mobilfunknetzes und eines kostenlosen W-LAN-Netzes bis in die Stadtteile. Um das subjektive SicherheitsgefĂŒhl der BĂŒrger zu verbessern, will er in sogenannten AngstrĂ€umen eine VideoĂŒberwachung einfĂŒhren, um Kosten zu sparen aber auch eine moderne Straßenbeleuchtung mit Bedarfssteuerung etablieren, „ohne dass dabei neue AngstrĂ€ume entstehen“. Und mit Blick auf die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum will Cremer Bauherrn grĂ¶ĂŸtmögliche Planungsfreiheit einrĂ€umen und mit der Schließung von BaulĂŒcken dem Wohnungsmangel entgegenwirken, um Singles, Paare und Familien anzulocken, die die Preise in den naheliegenden GroßstĂ€dten nicht mehr bezahlen können.

VON JÖRG ABELS



https://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/ich-verstehe-mich-als-partner-des-mittelstands_aid-52976395



Diese Website ist Barrierefrei programmiert. Es ist möglich, dass sie einen Browser nutzen,
der diese Art der Programmierung nicht unterstützt. Bitte haben Sie Verständnis.
Wir empfehlen Ihnen die Nutzung des kostenlosen Browsers Firefox von Mozilla.