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Ingola Schmitz
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NEWS

Veröffentlichung | 28.08.2020

Auf ein Wort

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns sehr √ľber den au√üergew√∂hnlichen Besuch unserer israelischen Freunde im Fliegerhorst N√∂rvenich, zeigt er doch einmal mehr die tiefe historische Verbundenheit beider Staaten und das nach dem zweiten Weltkrieg neu gewachsene, gro√üe Vertrauen zueinander. Israel und Deutschland.
Schade, dass es nicht ermöglicht wurde, eine Delegation der israelischen Gäste im Nörvenicher Rathaus herzlich empfangen und willkommen heißen zu können.

Deutschland und Israel pflegen heute einzigartige Beziehungen.Vor dem Hintergrund des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte war und ist dies alles andere als selbstverständlich. Und es wäre undenkbar ohne die Arbeit der Generationen vor uns. Deutschlands historische Verantwortung ist unwiderruflich.Wir werden nicht zusehen, wenn Israel bedroht und sein Existenzrecht in Frage gestellt wird.Wir werden unsere Stimme erheben, wenn Israel einseitig kritisiert wird.

Wir werden nicht hinnehmen, wenn sich auf Deutschlands Stra√üen ein schlimmes Bild des puren Antisemitismus zeigt. Aber auch die Politik und die Zivilgesellschaft sind gefordert ein klares Zeichen zu setzen: Unabh√§ngig von der strafrechtlichen Bewertung einzelner Parolen, m√ľssen wir klar sagen, dass wir herabsetzende Sprechch√∂re gegen Juden in Deutschland nicht h√∂ren wollen und ihnen entschieden entgegentreten werden.

Wir werden Antisemitismus in unserer Gesellschaft nicht dulden.

Selbstverst√§ndlich muss Deutschland sowie die EU alle politischen Initiativen unterst√ľtzen, die dem Ziel dienen, die akuten Kampfhandlungen in Nahost, die schon auf beiden Seiten schreckliche Opfer gefordert haben, m√∂glichst schnell zu beenden.Auch muss von den Beteiligten alles daf√ľr getan werden, weitere Opfer unter Zivilisten zu vermeiden.

Aber eines muss an dieser Stelle klar angesprochen werden:

Israel hat jedes Recht sich selbst zu verteidigen. Und wie jeder andere Staat auch hat Israel auch die Pflicht, seine Bev√∂lkerung vor Angriffen zu sch√ľtzen. Kein Staat der Welt k√∂nnte es dulden, dass seine B√ľrger tagt√§glich mit Raketen beschossen werden.

Andererseits ist klar: Der Nahostkonflikt l√§sst sich allein durch milit√§rische Mittel nicht l√∂sen. Jeder Kriegstote f√ľhrt zu neuem Hass und neuer Gewalt.Danach ist es die Aufgabe der politisch Verantwortlichen und der Zivilgesellschaften nach einem dauerhaften Ausgleich, nach einem dauerhaften Frieden zu suchen.

Wir alle hier wollen Frieden. Wir wollen Frieden f√ľr die Menschen in Israel und die Menschen in den pal√§stinensischen Autonomiegebieten.

Und wir wollen, dass man als j√ľdischer B√ľrger hier in Deutschland sicher ist. Dass man keine Angst haben muss, sich in der √Ėffentlichkeit zu seinem Glauben zu bekennen. Dass man mit der Kippa durch deutsche Stra√üen gehen kann, ohne Anfeindungen ausgesetzt zu sein.

Der j√ľdische Philosoph Martin Buber definiert den Weg, der

Leitbild unseres politischen Handelns sein muss:

‚ÄěAlles wirkliche Leben ist Begegnung. Wir selber sind das Gespr√§ch, wir werden gesprochen.

Unser Gesprochenwerden ist unser Dasein … Der Mensch wird am Du zum Ich.“

Und die Zwiesprache, die Ich-Du Beziehung ist vor allem f√ľr das politische Handeln von zentraler Bedeutung.

Gemeinsam investieren in die Zukunft unserer Beziehungen.

Bereits 2004 haben der Staat Israel und das Land NRW ein Abkommen zu Intensivierung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Wissenschaft, Forschung und Technologie vereinbart.

Viele Jugendliche haben in den vergangenen Jahrzehnten an Austauschprogrammen teilgenommen, Nachwuchswissenschaftler, Kulturschaffende, Filmemacher und Autoren sind in ständigem Kontakt. Unzählige persönliche Freundschaften sind gewachsen.

Gemeinsam werden wir diesen Weg unerm√ľdlich fortsetzen.



Mit besten Gr√ľ√üen

Ingola Schmitz



Mehr unter:

https://www.ardmediathek.de/daserste/video/report-muenchen/gegen-das-vergessen-deutsch-israelisches-manoever/das erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydCBtw7xuY2hlbi8xOTUyMTk0YS

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