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29.01.2020 | 18.00 Uhr
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in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

22.01.2020 | 18.00 Uhr
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in 52379 Langerwehe BĂĽrgerhaus Pier

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29.01.2020 | 18.00 Uhr
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NEWS

Veröffentlichung | 09.01.2020

Regio IT fusioniert mit „civitech“
Aachen ist jetzt NRWs Schaltzentrale
Das fusionierte Unternehmen strebt fĂĽr das laufende Jahr 2020 einen Umsatz von 100 Millionen Euro an.

Region/AACHEN. Durch die Fusion mit „civitech“ avanciert die hiesige Regio IT zum größten kommunalen IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen. 14 Millionen NRW-Bürger sind davon betroffen.

Diese neue Dimension bricht Rekorde: Rund 44.000 Clients, das sind vor allem Computerarbeitsplätze kommunaler Behörden, betreut die Regio IT mit ihrem Hauptsitz in Aachen künftig. Das Unternehmen wächst gerade mit neuen Aufgaben – und zwar gewaltig. Dazu gehören ein Rechenzentrumsbetrieb mit 3174 Terabyte Speicherkapazität und – zum Beispiel – IT-Dienstleistungen für 271 Schulen und Schulverwaltungen.

14 Millionen NRW-Bürger sind – direkt oder indirekt – auf die Regio IT GmbH mit Sitz in Aachen angewiesen, wovon die meisten sicher nichts ahnen: von der Geburtsurkunde bis zur fatalen Abmeldung beim Einwohnermeldeamt. Zum Vergleich: Nordrhein-Westfalen zählt 18 Millionen Einwohner. Durch die Fusion mit dem „civitec-Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung“ in Siegburg avanciert die Regio IT seit dem Jahreswechsel 2019/20 zum größten kommunalen IT-Dienstleister in NRW.

Hier laufen die Drähte, besser die Glasfaserkabel, zusammen. Die Regio IT beschäftigt rund 630 Mitarbeiter am Unternehmenssitz Aachen (374 Angestellte), in Niederlassungen in Siegburg (118), Gütersloh (80) sowie in Solingen, Hennef und Gummersbach. Die Digitalisierungslösungen aus dem Westzipfel machen buchstäblich mehr als Schule in kommunalen Verwaltungen. „IT-Dienstleistungen, die in Aachen erdacht, entwickelt und realisiert wurden, gelten vielerorts als beispielhaft – wir sind hier, aber auch in Siegburg und Gütersloh, in einer Vorreiterrolle“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dieter Rehfeld. Er bleibt neben Geschäftsführer Dieter Ludwigs der Unternehmensspitze der neuen Regio IT erhalten. Für „civitech“ stößt Thomas Neukirch als neues Mitglied zur Geschäftsführung.

Das fusionierte Unternehmen strebt für das laufende Jahr 2020 einen Umsatz von 100 Millionen Euro an. Durch die beachtliche Größe sollen sich für kommunale Kunden nicht nur Kostenvorteile ergeben. „Themen wie Datensicherheit, Datenschutz und Datenqualität erfahren eine wachsende Bedeutung – hier müssen wir mitwachsen“, sagt Ludwigs. „Und wir müssen dabei eine fortlaufend gute Qualität unserer IT-Dienstleistungen sicherstellen“, fügt er hinzu. Die Verantwortung ist riesig: „Wenn bei uns etwas nicht funktioniert, sind ganze Einwohnermeldeämter lahmgelegt“, erklärt Rehfeld. Rehfeld, Ludwigs und Neukirch betonen, dass die Idee zur Fusion „aus einer Position der Stärke heraus geboren ist. Beide Unternehmen sind wirtschaftlich erfolgreich. Durch den Zusammenschluss spannen wir ein starkes band quer durch NRW.“

Aktuell ist die Landschaft der kommunalen Rechenzentren in NRW von Zersplitterung geprägt. Für 427 kommunale Gebietskörperschaften gibt es über 30 kommunale Rechenzentren und IT-Dienstleister. Damit habe die Fusion von Regio IT und „civitech“ durchaus Vorbildcharakter, den auch die Bezirksregierung in Köln begrüße, teilt das Unternehmen mit. Klaus Pipke, Verbandsvorsteher und Bürgermeister in Hennef begründet dies so: „Als Partner der Digitalisierung gestalten wir mit unserer IT die Städte und Kommunen in NRW aktiv im Kontext der bürgernahen Verwaltung ebenso wie bei Energie und Mobilität.“ Der Zusammenschluss erhöhe die Leistungsfähigkeit spürbar.

Einen wichtigen Beitrag leisten dabei inzwischen drei Tochtergesellschaften – darunter die „vote iT GmbH“. Das Unternehmen organisiert und präsentiert – für alle Bürger via Internet einsehbar – als bundesweiter Marktführer sämtliche Wahlen für insgesamt 2700 Behörden und rund 66 Prozent der Einwohner Deutschlands.

Von dem aktuellen Zusammenschluss verspricht sich Rehfeld auch intern entscheidende Vorteile: „Im zunehmenden Kampf um die besten Köpfe im Markt ist dies ein entscheidender Erfolgsfaktor“, ist der Vorsitzende der Geschäftsführung überzeugt. Der Standort Aachen baut bei der kommunalen Digitalisierung seine Spitzenposition aus.



https://www.aachener-zeitung.de/wirtschaft/aachen-ist-jetzt-nrws-schaltzentrale_aid-48238803

AZ/AN ROBERT ESSER Redakteur





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