Termine

24.09.2019 | 18.00 Uhr
Treffen der BI Wind
in Weisweiler-H├╝cheln

29.08.2019 | 18.00 Uhr
Ausschuss f├╝r Bau- und Planungsangelegenheiten, 34. Sitzung
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

04.09.2019 | 18.00 Uhr
Ausschuss f├╝r Kultur, Naherholung und Umweltangelegenheiten
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

12.09.2019 | 18.00 Uhr
Haupt- und Finanzausschuss
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

11.09.2019 | 18.00 Uhr
Ausschuss f├╝r Jugend- und Sozialangelegenheiten,
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

19.09.2019 | 18.00 Uhr
Rat.
in 52379 Langerwehe B├╝rgerhaus Pier

31.08.2019 | 14.00 Uhr
Kreiswahlversammlung im Gaffel H├Ąusgen
in 52382 Niederzier-Hambach Gro├če Forststr. 176

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NEWS

Ver├Âffentlichung | 24.06.2019

Zukunftslabor in D├╝ren
├ťber 100 Seiten geb├╝ndelte Ideen f├╝r das Indeland

Foto:Indeland

KREIS D├ťREN Da sa├čen sie nun im D├╝rener Dorint-Hotel, zahlreiche Verantwortliche, die den Strukturwandel in der Region mitgestalten, an manchen Stellen sogar noch ansto├čen m├╝ssen. Ihnen flimmerten noch die Bilder des Wochenendes vor Augen.

Von der Friday-for-Future-Demo in Aachen und den Protesten und ├ťbergriffen am Hambacher Forst. Beim Zukunftslabor der Entwicklungsgesellschaft Indeland sollte eigentlich die ├ťbergabe des ├╝berarbeiteten Fachbeitrags an die Bezirksregierung im Mittelpunkt stehen. Die Veranstaltung nutzte mancher jedoch dazu, die aktuellen Geschehnisse zu kommentieren.

Was die Proteste und die Veranstaltung am Montagmorgen verbindet: Man will die Energiewende nutzen, klimafreundlichere Technik zu installieren. Dass f├╝r eine saubere Umwelt junge Menschen auf die Stra├čen gehen, zollt dem Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) nach eigenen Worten Respekt ab. Weniger freundliche Worte richtet er an die sogenannten Aktivisten, die am Sonntag in die Tagebaue eindrangen. Apropos Aktivist: Mit diesem Wort k├Ânne Spelthahn im Zusammenhang mit Menschen, die andere Menschen verletzen, nichts anfangen. Dies habe f├╝r ihn nichts mit Aktivismus zu tun. ÔÇ×Es darf nie sein, dass Gewalt als Mittel zur politischen Auseinandersetzung genutzt wirdÔÇť, sagte er.

15 Milliarden Euro sollen in den kommenden 20 Jahren in das Rheinische Revier flie├čen. Die Vertreter der Kommunen und Institutionen im Dorint machten keinen Hehl daraus, dass dieses Geld auch gebraucht wird. Man m├╝sse nur schl├╝ssige und gemeinsame Konzepte auf den Tisch legen, was angesichts der ÔÇ×enormen Komplexit├ĄtÔÇť, wie es Landtagsabgeordenete Patricia Peill (CDU) formulierte, enorm schwierig sei. Was dazu erforderlich ist, zeigten die Teilnehmer der von Stephan Kau├čen moderierten Podiumsdiskussion n├Ąmlich einen gro├čen Schulterschluss: Neben Landrat Spelthahn waren dies Alexandra Landsberg von der Stabsstelle ÔÇ×Strukturwandel Rheinisches RevierÔÇť am NRW-Wirtschaftsministerium, Ralph Sterck von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, Professorin Christiane Vae├čen vom Zweckverband Region Aachen und Reimar Molitor vom Verein ÔÇ×Region K├Âln/BonnÔÇť.

Zahlreiche Initiativen haben sich im Zuge des Strukturwandels gegr├╝ndet. Dass die Indeland-Entwicklungsgesellschaft mit ihrem Fachbeitrag die Nase vorn hat, ist der Tatsache geschuldet, dass das Aus des Tagebaus Inden und des Kraftwerks Weisweiler im Jahr 2030 planm├Ą├čig verl├Ąuft. Erste Initiativen wurden vor 20 Jahren ergriffen und m├╝nden eben jetzt in den Beitrag, der von der Prognos AG zur Neuaufstellung des Regionalplans in K├Âln gefertigt wurde. Die vier Kernziele wurden schon vor Jahren formuliert und inzwischen konkretisiert.

Als Klammer dient die enge Zusammenarbeit mit den Forschungsinstituten in Aachen, J├╝lich und der Rheinschiene. ÔÇ×Wirtschaft und Wissenschaft m├╝ssen eine Br├╝cke schlagenÔÇť, sagte Professor Harald Bolt vom Forschungszentrum J├╝lich und sprach davon, dass nun die gro├če Chance bestehe, dass das Rheinische Revier Modellstandort werde. Dabei m├╝sse der Strukturwandel dem Klimaschutz dienen. Auch Professor Bernhard Hoffschmidt vom Deutschen Zentrum f├╝r Luft und Raumfahrt schlug in diese Kerbe: ÔÇ×Wir m├╝ssen Wege finden, die Investitionen in der Region zu halten.ÔÇť Daf├╝r gebe der Fachbeitrag einige M├Âglichkeiten.

Das ├╝ber 100 Seiten umfassende Werk liegt nun bei der Bezirksregierung in K├Âln, der Ball allerdings weiterhin in D├╝sseldorf und Berlin. Viele der Teilnehmer am Montag meinten, dass man auf die noch zu verabschiedenden Gesetze warte, damit die finanzielle Unterst├╝tzung gesichert sei. Verl├Ąsslichkeit und Orientierung seien wichtige Aspekt f├╝r die Betroffenen, teilte Indeland-Gesch├Ąftsf├╝hrer Jens Br├Âker mit und betonte: ÔÇ×Die Sorge um eine gute Zukunft geh├Ârt nicht einem Einzelnen oder einer Gruppe, sie geh├Ârt uns allen!ÔÇť

VON PATRICK NOWICKI

Redakteur AZ/AN

https://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/ueber-100-seiten-gebuendelte-ideen-fuer-das-indeland_aid-39640827?utm_source=newsletter&utm_medium=email

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