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in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

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NEWS

Veröffentlichung | 02.06.2019

EU hat KunstrasenplÀtze im Visier
Granulat soll verboten werden
Wenn dieses EU-Gesetz kommt, wÀre es verantwortungslos, einen Kunstrasenplatz zu bauen

Region. Kippt ein beabsichtigtes Gesetz der EuropĂ€ischen Union (EU) einen Sportplatzneubau in Baesweiler? Die Stadt nimmt den Wunsch einiger Fußballvereine einen Kunstrasenplatz – wie unter anderem von Concordia Oidtweiler gefordert – zur Kenntnis, kann aber derzeit noch keine Entscheidung treffen.

Nun kam im Ausschuss fĂŒr Kultur-, Sport und Vereinsförderung BĂŒrgermeister Dr. Willi Linkens mit schlechten Nachrichten herĂŒber. Die EU-Kommission hatte die European Chemical Agency (ECAH) beauftragt zu prĂŒfen, ob bestimmte Mikroplastiken, die bewusst in die Umwelt freigesetzt werden, nicht mehr zugelassen und insgesamt verboten werden mĂŒssen. Das soll ab 2022 geschehen. Unter dieses Gesetz wĂŒrde dann auch das als FĂŒllstoff (Infill) verwendete Kunststoffgranulat fĂŒr Kunststoffrasensysteme fallen.

Kein Bestandsschutz

Willi Linkens erklĂ€rte den Ausschussmitgliedern, „das bedeutet, dass der Austrag des Granulats in die Umwelt ab 2022 vollstĂ€ndig verboten wird“. Bestandsschutz oder Übergangsfristen sind bisher nicht vorgesehen. Linkens: „Von dieser Regelung, die uns durch den StĂ€dte- und Gemeindebund schriftlich zugetragen wurde, wĂ€ren die StĂ€dte und Gemeinden als Betreiber von entsprechenden SportstĂ€tten erheblich betroffen“.

Zur Vorgeschichte, die Linkens dem Ausschuss detailliert vortrug: „Es hat nach GesprĂ€chen mit verschiedenen Sportvereinen den Wunsch gegeben, einen Kunstrasenplatz zu bauen.“ Unter anderem schwang sich Concordia Oidtweiler mit einer großen Jugendabteilung zum Vorreiter auf. Linkens erklĂ€rte, dass die Stadt die GesprĂ€che verschiedener Jugendabteilungen interessiert verfolge, zumal es bereits GesprĂ€che verschiedener Jugendabteilungen untereinander gegeben hat, bei einem entsprechendem Platzangebot gemeinschaftlich ausbilden zu wollen. Ohne dabei zu fusionieren, wie die Vereinsvertreter betonten.

Diese Ausbildungsarbeit solle „an zentraler Stelle“ vorgenommen werden. Linkens: „Uns ist bekannt, dass gerade Concordia Oidtweiler zu wenig Platz fĂŒr die erforderlichen Trainingseinheiten hat.“ In diesem Zusammenhang wies Linkens auch darauf hin, „der Sportplatz in Loverich könne beispielsweise genutzt werden“. Denn der SV 09 Loverich hat seinen Spielbetrieb schon seit lĂ€ngerer Zeit eingestellt und der den Platz nutzende Klub Gencerbirligi habe ebenfalls aufgegeben. So könne eine Nutzung ergĂ€nzend an dieser Stelle erfolgen.

Deutliche Verbesserungen in Sachen SportstĂ€tten wird es ab 2020 im Rahmen des innerstĂ€dtischen Entwicklungskonzepts auch am Sportpark in Baesweiler geben. So werden unter anderem das Stadion und der Nebenplatz ertĂŒchtigt und dort ebenfalls neue FreirĂ€ume fĂŒr den Trainingsbetrieb geschaffen.

Linkens mahnte zum Thema Neubau eines Kunstrasenplatzes: „Wenn dieses Gesetz kommt, wĂ€re es verantwortungslos, einen Kunstrasenplatz zu bauen“. Der koste immerhin 650.000 Euro und mĂŒsste nach einer 15-jĂ€hrigen Nutzung nochmals mit einem finanziellen Aufwand von etwa 200.000 Euro aufgemöbelt werden. Zudem seien auch die Kosten fĂŒr die Pflege des gesamten Umfelds nicht unerheblich. Auch CDU-Sprecher Daniel Koch Ă€ußerte im Ausschuss schwere Bedenken, einen solchen Platz zu bauen, den man spĂ€testens 2022 dann nicht mehr nutzen dĂŒrfe: „Vor dem gerade gehörten halte ich einen Bau fĂŒr Ă€ußerst fahrlĂ€ssig.“

Die Stadt werde, das versprach Linkens, mit den Vereinen im Dialog bleiben. Vor allem interessiere die Verwaltung, ob die GesprĂ€che ĂŒber eine gemeinsame Jugendarbeit der Baesweiler Fußballvereine in eine neue Runde gehen. Vor Ostern hatte es auf Nachfrage unserer Zeitung bei Birgit Gillessen, Jugendleiterin SC 07/86 Setterich, geheißen, „die GesprĂ€che werden nach Ostern weiter gefĂŒhrt. Die Vereine werden dann zum geeigneten Zeitpunkt eine PresseerklĂ€rung herausgeben“. Eine neuerliche Nachfrage blieb bislang ohne Reaktion.

AZ/AN-VON SIGI MALINOWSKI

www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/mikroplastik-eu-plant-auch-verbot-fuer-granulat-auf-kunstrasenplaetzen_aid-39181449

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