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26.02.2019 | 18.00 Uhr
Treffen der BI Wind
in Weisweiler-HĂŒcheln

31.01.2019 | 18.00 Uhr
Ausschuss fĂŒr Bau- und Planungsangelegenheiten, 26. Sitzung
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

15.02.2019 | 18.00 Uhr
Rat der Gemeinde Langerwehe, Sondersitzung
in BĂŒrgerhaus Pier, 52379 langerwehe

13.03.2019 | 18.00 Uhr
Ausschuss fĂŒr Kultur, Naherholung und Umweltangelegenheiten
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

21.03.2019 | 18.00 Uhr
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NEWS

Veröffentlichung | 10.04.2019

Tagebau Hambach
Hand in Hand in den Strukturwandel
Die Zukunft des Tagebaus Hambach ist unklar: Die Anrainerkommunen wollen eine gemeinsame Strategie fĂŒr den Strukturwandel entwickeln.

Foto: Privat

Treffen sich zur Werkstattwoche in Niederzier: Vertreter der Verwaltungen betroffener Kommunen und beteiligter Institutionen.

Nicht alle wichtigen Hebel haben die BĂŒrgermeister und Kommunen selbst in der Hand: Bisher ist das Gesetz, dass die Fördermittel aus Berlin garantiert, noch nicht vom Bund beschlossen. Auch die Planungsverfahren wurden noch nicht angepasst und sind nach wie vor sehr langwierig und umfangreich. Ralph Sterck konnte jedoch ein paar Sorgen nehmen: „In der Landesregierung prĂŒft man aktuell, ob das Land nicht vor der Förderung im Rahmen des Regelprogramms des Bundes helfen kann.“

Das sind gute Nachrichten fĂŒr Projekte wie der Brainergy-Park, die in den Startlöchern stehen und nicht noch zahlreiche Planverfahren durchlaufen mĂŒssen.

NIEDERZIER/KREIS DÜREN Das Rufen der BĂŒrgermeister wurde schnell erhört: Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) plant einen BĂŒrgermeisterbeirat fĂŒr die vom Strukturwandel besonders betroffenen Anrainerkommunen von Tagebauen und Kraftwerken. DarĂŒber hinaus soll es Runden mit Planern und Wirtschaftsförderern aus den StĂ€dten und Gemeinden geben, um die Projekte besser zu koordinieren. Dies sagte der ZRR-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Ralph Sterck gestern im Rahmen der BĂŒrgermeisterrunde in Niederzier.

Dort waren nicht alle Verwaltungschefs der insgesamt 19 Anrainer vertreten, sondern die Vertreter der Kommunen unmittelbar am Tagebau Hambach. Als dieser Zusammenschluss sich am 30. Mai 2016 grĂŒndete, war man noch vom Aus des Tagebaus in den 40er Jahren dieses Jahrhunderts ausgegangen. Inzwischen soll spĂ€testens im Jahr 2038 die letzte Tonne Braunkohle im Rheinischen Revier zur Stromgewinnung verfeuert werden, wahrscheinlich kommt das Ende frĂŒher. Die Zeit drĂ€ngt also, was in dieser Woche auch im Rathaus Niederzier zu spĂŒren ist: Dort findet nĂ€mlich die Werkstattwoche des Verbunds am Tagebau Hambach statt, um unter der Moderation der Stadt- und Regionalplanerin Professor Dr. Ursula Stein sowie weiterer Planer und Landschaftsgestalter erste Strategien festzulegen.

„Wir schaffen Perspektiven fĂŒr mehrere Generationen und beantworten Fragen, wie sich eine Ă€sthetische Energielandschaft entwickeln kann“, sagt Ursula Stein. Ein wenig blicken alle Planer derzeit in eine Glaskugel, denn die Technologieentwicklung ist rasant. Sie beschreibt dies mit der Entwicklung des Smartphones: „FĂŒr dieses kleine GerĂ€t hĂ€tte man vor 20 Jahren einen ganzen Raum mit Computer fĂŒllen mĂŒssen.“ Dass die Entwicklung von Technologien dank der NĂ€he zum Forschungszentrum JĂŒlich Perspektiven öffnet, ist in der Runde der Hambach-Anrainer unbestritten. „Wir mĂŒssen allerdings auch in Asphalt, Beton und Steine investieren und die erforderliche Infrastruktur schaffen“, betont JĂŒlichs BĂŒrgermeister Axel Fuchs. Immer wieder fallen die Worte „ArbeitsplĂ€tze“, „lebenswertes Wohnumfeld“ und „Ersatz der wegfallenden Wertschöpfung“. „Menschen benötigen Bilder“, sagt Niederziers BĂŒrgermeister Hermann Heuser.

Daran wird bei allen Unterschieden zwischen den Kommunen Titz, Niederzier, JĂŒlich, Elsdorf, Kerpen und Merzenich gemeinsam gearbeitet. Zum Team gehört auch die RWE Power AG als grĂ¶ĂŸter GrundstĂŒckseigentĂŒmer, die Zukunftsagentur Rheinisches Revier, der Verein Region Köln-Bonn und die Entwicklungsgesellschaft Indeland.



Von Patrick Nowicki AZ/AN



www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/anrainer-des-tagebaus-hambach-wollen-gemeinsame-strategie-entwickeln_aid-38022733

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