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NEWS

Veröffentlichung | 27.07.2017

NABU-Klage: Baustopp für Windkraftanlagen im Dahlemer Wald
Verwaltungsgericht Aachen stoppt Windpark allein schon wegen Artenschutzprobleme beim Schwarzstorch

PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | NR 46/17 | 27.JULI.2017

Düsseldorf – Das Verwaltungsgericht (VG) Aachen hat in der vergangenen Woche der Klage des NABU NRW gegen den Bau von 5 weiteren Windkraftanlagen im Dahlemer Wald stattgegeben und die aufschiebende Wirkung der Klage wiederhergestellt. Damit gilt nun zunächst ein Baustopp für die geplanten 5 Windkraftanlagen. „Der NABU begrüßt diesen Beschluss des VG Aachen sehr, führten doch insbesondere die massiven fachlichen Mängel der artenschutzrechtlichen Vorprüfungen, die Grundlage unserer Klage waren, zu diesem Urteil“, erklärte Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW, erfreut.



Allein schon die gravierenden Mängel der Artenschutzprüfung für den Schwarzstorch reichten dem Gericht zur Begründung des Baustopps aus. Obwohl das Projektgebiet laut Energieatlas NRW in einem Schwerpunktvorkommen des Schwarzstorches liege, seien keine geeigneten Raumnutzungsanalysen für den Schwarzstorch durchgeführt worden. Entsprechende Hinweise von Fachkreisen wurden einfach ignoriert. Selbst Forderungen der Unteren Naturschutzbehörde, dass eine fachlich fundierte Raumnutzungsanalyse geboten sei, wurden im Kreishaus Euskirchen einfach vom Tisch gewischt. Auch, dass das Vorhabengebiet mit seinen verzweigten Bachsystemen und einem durch Lichtungen, Waldrändern und waldnahen Wiesen- und Feuchtflächen aufgelockerten Waldkomplex aus fachlicher Sicht ein geeignetes Nahrungshabitat des Schwarzstorches sei, führte zu keiner Einsicht bei der Genehmigungsbehörde. „Der Steuerzahler, die EU und der NABU investieren hohe Summen, um das auch aus europäischer Sicht extrem wichtige Gebiet für den Naturschutz aufzuwerten, und der Kreis Euskirchen gibt den Ahnungslosen. Der Kreistag muss nun zeigen, dass Naturschutzregeln im Kreis Euskirchen nicht nur auf dem Papier steht, sondern konsequent angewandt werden. Wir vom NABU Euskirchen z.B. müssen jede unserer Exkursionen vom Kreis genehmigen lassen. Den gleichen Eifer hätten wir vom Kreis auch bei dem jetzt auf Eis gelegten Windpark Dahlem IV erwartet.“, so Ralf Wilke vom NABU Euskirchen.



„Allein schon die Auswirkungen auf den Schwarzstorch hat das Verwaltungsgericht schon für so gravierend gehalten, dass weitere fachliche Mängel und vom NABU aufgeworfene Fragen nicht mehr vom Gericht bewertet wurden“, so Tumbrinck weiter. So fehlen unter anderem eine Bestandserhebung der Fledermäuse für das Projektgebiet, die Bewertung der Auswirkungen auf Rotmilan und Wildkatze seien fehlerhaft, die Auswirkungen des Planungsvorhabens auf den europäischen Biotopverbundkorridor, der durch Dahlem IV endgültig durchtrennt würde, oder die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie seien bislang unzureichend berücksichtigt worden.



Angesichts dieses Urteils sehe der NABU der Hauptverhandlung zur Genehmigung der 5 Anlagen gelassen entgegen.





Für Rückfragen:

Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW, mobil: 0171 3867379

Ralf Wilke, Vorsitzender NABU Euskirchen, mobil:… 0152 28969524



Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf

Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)

Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de

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